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Film im Rahmen der HEIDEKULTOUR:  "Bilder aus der Mikrowelt"

Bilder mit Formen und Farben, für die ein Maler gefeiert würde, die aber nicht von Menschenhand erstellt wurden, sondern in denen sich die Natur selbst darstellt: "Bewegungsbilder elementarer Bausteine". 

Die Wellenlänge von Licht ist zu groß, um die Vorgänge abbilden zu können, deshalb bedient sich die Wissenschaft des Röntgenlichts. Die stärkste Röntgenlichtquelle der Welt, der XFEL, erstreckt sich unterirdisch über mehrere km und hat einen Zugang auf dem Bahrenfeld Campus in Hamburg (DESY), und einen in Schenefeld . Bilder, die bei Forschungsarbeiten in diesem Beschleuniger entstanden sind, waren zusammen mit anderen Bildern und Animationen aus dem Bereich der Elementarteilchen auf Hof Eichenhöh als Film zu sehen: Bilder aus der Mikrowelt. Atemberaubende Formen und Farben, mit einem gesprochenen Erklärungstext zu jeder Darstellung.

Die Forscher, bei denen diese Bilder entstanden, gehören zu den Spitzenkräften weltweit in ihrem Arbeitsfeld.

Bilder und Texte wurden vom "The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging"( CUI ) unter Leitung von Prof. Dr. Peter Schmelcher zusammengestellt.

Einer Anregung von mir folgend, hat das CUI die Bilder zu einem Film zusammengefasst, mit professionell gesprochenen Texten. 

Die Verdieck-Stiftung konnte diesen Film als Erste öffentlich zeigen.

Wir danken allen Mitarbeitern des CUI für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, auf die wir sehr stolz sind. 

An beiden Tagen hatten wir zusammen 36 Besucher. Der Film berührte jeden.  Viele drückten ihr Staunen anschließend aus. Einige fanden die Bilder einfach nur schön, andere assoziierten einige Bilder mit Werken von Künstlern, die sie in der Vergangenheit gesehen hatten. Und mit unseren zahlreich erschienenen vorgebildeten Gästen, z.B. Professoren der TU HH, wurde intensiv über Entstehung und Einzelheiten der Abbildungen diskutiert.

 

Die Bilder, die in dem Film betrachtet werden, gehören zu der Wanderausstellung "Arts & Science", die erstmals 2017 im Foyer des Hamburger Rathauses zu sehen war. Im November 2018 zeigt der Kulturbahnhof die Ausstellung in Holm-Seppensen.

Hier gibt's weitere Infos zum Exzellenzcluster "The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging" CUI  

 


THEMENABEND  "ElPhi Live"     Sa. d. 17. März

Über den Youtubekanal der Elbphilharmonie haben unsere Gäste

2 aktuelle Konzerte genießen können:  "Also sprach Zarathustra", dargeboten vom  Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dirigiert von Mariss Jansons und "Waterworks" der Baltic Sea Philharmonic, geleitet von Kristjan Järvi .

Die Videos der Elphi zeichnen sich durch exzellente Ton- und Bildqualität und einsatzgenaue Bildregie aus. In unserem Großbild war nicht nur jede Einstellung zum Spiel der Musiker detailgenau zu sehen, sondern über die hervorragende Lautsprecheranlage auch fast in Originalqualität zu hören. So wurde der gesamte Abend zu einem Konzerterlebnis erster Klasse.

Auch die Einspielungen zum Tag der Orgel konnten nahezu originalgetreu zu Gehör gebracht werden.

Ach ja, und dann beglückte noch der Theaterteller aus der Küche von Hof Eichenhöh alle Anwesenden.  Fortsetzung folgt....

 


THEMENTAG  Jazzfrühschoppen                 am 11. Februar

Die Tradition, die geeignet war, Buchholzer Jazzfreunde in den 1970er und 80er Jahren Sonntags früh aus den Betten zu holen, hat die Verdieck-Stiftung aufgegriffen und jetzt den 2. Jazzfrühschoppen auf Hof Eichenhöh ausgerichtet. Keine Livemusik aber Musik wie Live.

Unsere geladenen und angemeldeten Gäste konnten bei Fassbier, Schmalzbroten und  sauren Gurken, aber auch Kaffee und Kuchen den Klängen Hamburger Jazzbands lauschen.  Gleichzeitig entwickelten sich anregende Gespräche, die das winterliche Wetter draußen vergessen machten.

Nach gut 3 Std war alles gesagt und das meiste verzehrt. Unsere Gäste konnten sich in freundlicher Stimmung auf den Heimweg machen.

WISSENSCHAFTLICHER  VORTRAG    am 26. Januar

"Gefährliche Gase: Unsichtbares sichtbar gemacht"

Unter diesem Titel referierte Prof. Dr. Gerhard Matz im Anschluss an die Stiftungsversammlung anschaulich über Nachweismethoden von Gasen und anderen gefährlichen Stoffen (auch Kampfstoffe). 

Insbesondere mittels Infrarotspektrometer lassen sich Gase in der Luft erkennen, ohne dass eine Probe genommen werden muss. Diese Technik taugt also zur Fernerkundung. Das Auditorium lernte vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Verfahren und Geräte kennen, die im Laufe der Jahre im Institut von Prof. Matz an der Technischen Universität HH entwickelt wurden und heute weltweit eingesetzt werden. Zu jeder Aussage präsentierte Gerhard Matz ein Bild, das die Inhalte seines Vortrags nochmal verdeutlichte.

7 Jahre lang war Prof. Matz auch Berater der Gesellschaft für das Verbot von Chemiewaffen OPCW. Diese Organisation erhielt 2013 den Friedensnobelpreis. Als einer der Akteure hat er zu dieser Ehrung beigetragen und den Preis auch mit erhalten. Ein sehr spannendes Forschungsgebiet.  Vielen Dank, lieber Gerhard, für diesen erkenntnisreichen Vortrag.


STIFTUNGSVERSAMMLUNG      am  26. Januar

Kassenbuch und Kassenplanung wurden gut geheißen. Der Stiftungsvorstand konnte entlastet werden (einstimmig).

Wahlen: Stiftungsratsmitglied Ingeborg Wilding-König wurde einstimmig wiedergewählt, ebenso Ratssprecher Kay Schnebbe.


THEMENABEND       am 13. Januar 2018          Rolling Stones

Das Haus der Fantasie stand ganz im Zeichen der Rolling Stones:

Wir zeigten den preisgekrönten Konzertfilm Havana Moon, der während des legendären Auftritts der Rolling Stones vor 1,2 Mio Zuschauern 2016 auf Kuba entstand.  Zu unserem musikalischen Themenabend hatten sich 16 Gäste angemeldet. 

Nach einer kräftigen Stärkung mittels Andrea's wunderbarem Chilli con Carne, den Zapfhahn des frisch angezapften Fasses KöPi in Reichweite, konnte die Vorführung beginnen. Das Konzert in Kuba war für Zuschauer kostenlos und ohne Sitzplätze. So hatten auch wir nur wenig Sitzmöglichkeiten aufgebaut. Das Stehen begünstigte natürlich das Mitwippen und Mitschwingen, das während der Vorführung überall zu beobachten war. Vor der Leinwand war sogar Platz für ein Tänzchen, der wurde aber nicht genutzt.

Das Konzert in Kuba war auch für die Musiker etwas ganz besonderes. Diese Stimmung transportierte die Regie gut in unseren Wiedergaberaum, und auch die Tontechnik hatte sich beim Sound Mühe gegeben. So war dieser Filmabend wieder ein rundum gelungenes Erlebnis für unsere Gäste und für uns. Die letzten Besucher gingen deutlich nach 24:00 Uhr.


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