Unser WISSENSCHAFTSPROJEKT

 

Stadtbäume müssen mit besonderen Umweltfaktoren wie Abgasen, beengten Platzverhältnissen im Wurzelbereich, Erschütterungen und Bodenverdichtung fertig werden. Darüber hinaus leiden heimische Arten zunehmend unter den Einflüssen des Klimawandels wie Trockenheit, Schädlingsbefall, Hitze.

So kommt es, dass Baumarten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Städten besondere Nehmerqualitäten gezeigt haben, angesichts des veränderten Klimas nun vielfach schlapp machen.

Die für das Stadtgrün verantwortlichen Personen in Deutschland, die u.a. in der Gartenamtsleiter Konferenz (GALK) zusammenarbeiten, sind ständig auf der Suche nach Alternativen. Sie haben eine Empfehlungsliste mit alternativen Baumarten erstellt, die auf langen Erfahrungsreihen beruht. Diese Liste enthält inzwischen Arten aus Klimaregionen, in denen Trockenheit und Hitze seit Langem zum Alltag gehören. Allerdings muss ein Baum, der für unsere Breiten geeignet sein soll, nicht nur Trockenheit besser vertragen können, als einheimische Arten, sondern auch z.B. eine Resistenz gegen Spätfröste besitzen, die oft im Frühjahr noch auftreten. Und die Pflanzen müssen von den heimischen Insekten angenommen werden, sonst können sie sich nicht vermehren.

 

Baumschulen spielen in diesem Prozess der Selektierung und Weiterentwicklung von Pflanzen eine wichtige Rolle.

Die Baumschule Lorenz v. Ehren ist als eine der größten Betriebe in Europa hier führend und sie ist praktisch nebenan: ein Großteil der Flächen liegt in der Gemeinde Seevetal. Ein Besuch des Klimabaumhaines dort ist immer aufschlussreich.

 

Auch unsere Heimatstadt Buchholz hat im Innenstadtbereich bereits Erfahrungen mit klimaresistenten Bäumen sammeln können.

Das neue smarte Gewerbegebiet  TIP Innovationspark Nordheide  ist von vornherein in eine ökologisch hochwertig gestaltete Landschaft eingebettet.

Die Begrünung der Pflanzorte, die für Stadtbäume typisch sind, wurde mit Klimabäumen durchgeführt:

Als Straßenbäume, in Großkübeln auf der Piazza oder im Park mit seinen durch Begehung verdichtet Boden.

Die Entwicklung der in Wurzelkammersystemen gepflanzten Straßenbäume an der Hauptstraße "Im Innovationspark" wird vom Institut für Landschaftsbau, Sportfreianlagen und Grünflächen (ILOS) an der Hochschule Osnabrück wissenschaftlich beobachtet.

 

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Dieses einzigartige Zukunftsprojekt soll natürlich den Bürgern des Landkreises Harburg und besonders den Schülern nahegebracht werden: Unter der Federführung der Verdieck-Stiftung werden ein

Mit uns ziehen an einem Strang (als TIP-Gemeinschaft): 

Zukunftswerkstatt Buchholz,  

TuTech Innovation GmbH,

Oberschule Jesteburg.

 

TIP Innovationspark

Wenn Sie das Bild durch Anklicken vergrößern, können Sie die Standorte der Klimabäume erkennen.

Das Bild wurde von der WLH zur Verfügung gestellt und von Verdieck-Stiftung bearbeitet.


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